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Mekong River Commission - Neue Studie macht Auswirkungen von Staudämmen deutlich (05.04.2018)

Gisela Hammerschmidt mit den Premierministern und Dialogpartnern der Mekong River Commission

Gisela Hammerschmidt mit den Premierministern und Dialogpartnern der Mekong River Commission, © © Michaela Henning / BMZ

12.04.2018 - Artikel

Siem Riep - Zum Schutz der Mekong-Beckens und zur Sicherung von Lebensgrundlagen ist eine bessere Zusammenarbeit nötig – das ist das Ergebnis des dritten Mekong River Commission Gipfels. Gisela Hammerschmidt, Asien-Direktorin im Bundesentwicklungsministerium, vertrat die Bundesregierung bei der Konferenz vom 3. bis zum 5. April 2018. Dabei standen die Empfehlungen einer Studie zum nachhaltigen Management und zur Entwicklung des Mekongs im Mittelpunkt, insbesondere die Auswirkungen der Staudammprojekte auf den Mekong-Hauptstrom.

 

Gisela Hammerschmidt: „Fisch deckt zwei Drittel des Proteinbedarfs der kambodschanischen Bevölkerung. Sinkt der Fischbestand, wächst die Unter- und Mangelernährung weiter. Die Politik muss reagieren und sicherstellen, dass Dämme die Lebensgrundlagen der Menschen nicht gefährden. Deutschland steht dabei an der Seite der Mekong River Commission“.

Die deutsche Entwicklungspolitik unterstützt die Mekong River Commission in der umweltschonendem und armutsmindernden Entwicklung der Wasserkraft sowie beim Schutz armer Bevölkerungsgruppen vor den Auswirkungen des Klimawandels.


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