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Erfahrungsaustausch zu Bürgerbeteiligung und DEIKAs (19.04.2018)

WZ-Workshop

WZ-Workshop, © GIZ Kambodscha

25.04.2018 - Artikel

Das deutsch-europäische Projekt zur Dezentralisierungs- und Verwaltungsreform (EU DAR) organisiert regelmäßige Lernplattformen zur Dezentralisierungsreform.

Sascha Reebs (Erster Sekretär an der deutschen Botschaft) eröffnete gemeinsam mit H.E. Ngan Chamroeun (stellvertretender Leiter von NCDD-S), Francesca Ciccomartino (EU Attaché Good Governance and Human Rights) sowie anderen hochrangigen Regierungsvertretern des MCS, die Lernplattform zum Thema „Bürgerbeteiligung und DEIKAs“ am 19. April 2018.

Sascha Reebs: „Das Subsidiaritätsprinzip verfolgt die Idee, dass Entscheidungen auf der niedrigeren Verwaltungsebene besser den Bedürfnissen der Bürger Rechnung trägt. Ein gutes Verständnis über die Bedürfnisse der Bürger stellt damit eine Voraussetzung für ein dezentralisiertes System dar. Der Aufgabentransfer bringt neue Entscheidungskompetenzen für die Distrikte. Distriktverordnungen, sogenannte DEIKAs, sind  dabei eine wichtige Form, wie Distrikte ihrer neuen Entscheidungsfreiheit Gestalt verleihen können.“

Über 80 Vertreter und Entscheidungsträger aus den Provinzen Battambang und Kandal diskutierten zur Umsetzung von DEIKAs  und zu Methoden der Bürgerbeteiligung und formulierten hierzu Empfehlungen für die nationale Ebene.

Horizontales und vertikales Lernen ist bisher noch selten in Kambodscha und wird deshalb durch das Projekt der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH unterstützt.