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Deutsche Entwicklungszusammenarbeit

28.02.2018 - Artikel

Schwerpunkte des deutschen Engagements sind die regionale Wirtschaftsentwicklung, die Stärkung des Gesundheitssystems und die Dezentralisierung.

Das Schwerpunktprogramm regionale Wirtschaftsentwicklung konnte die Lebensbedingungen von rund einer Million Haushalte in den ländlichen Regionen verbessern: Einkommenssteigerungen von über 50 Prozent, verringerte Transportkosten um 40 Prozent. Über 2000 Kilometer instandgesetzte Straßen sind an die Folgen des Klimawandels angepasst und damit auch bei Überflutungen befahrbar.

Das Schwerpunktprogramm Gesundheit hat den Zugang zu guter medizinischer Versorgung verbessert. Die Mütter- und Kindersterblichkeit ist um über zwei Drittel gesunken.  Inzwischen werden fast 90 Prozent aller Geburten von qualifizierten Gesundheitsmitarbeitern betreut (2000 waren es 32 Prozent). Arme Menschen haben auch dank deutscher Unterstützung nun kostenfreien Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen. Der Auf- und Ausbau einer Krankenversicherung für alle Menschen schreitet voran.

Das Schwerpunktprogramm Dezentralisierung stärkt Distrikte und Kommunen bei ihrer Arbeit. Einheitliche Bürgerämter bearbeiten alle Behördenaufgaben gebündelt. Bürgerinnen und Bürger kennen dank Gebührentafeln die Preise für öffentliche Dienstleistungen in den Distriktverwaltungen.

Darüber hinaus unterstützt Deutschland die Arbeit des Rote-Khmer Tribunals mit Projekten zur Aussöhnung und die Minenräumung. Kambodscha ist weiterhin eines der am stärksten mit Landminen sowie Blindgängern belasteten Länder der Welt.

Mehrere regionale Projekte ergänzen  das entwicklungspolitische Engagement der Bundesregierung in Kambodscha.  So haben sich mit deutscher Unterstützung die Arbeits- und Sozialbedingungen in den Fabriken verbessert.

In den Jahren 2017 und2018 investiert die deutsche Entwicklungspolitik rund 37 Millionen Euro in die Verbesserung der Lebensbedingungen in Kambodscha.

 




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