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Kambodscha: Politisches Porträt

14.10.2019 - Artikel

Kambodscha ist eine konstitutionelle Monarchie mit König Norodom Sihamoni als repräsentativem Staatsoberhaupt. Staatsreligion ist der Buddhismus.

Kambodscha leidet noch heute unter den Folgen des Bürgerkriegs und dem während der Herrschaft der Roten Khmer in den Jahren 1975 bis 1979 verursachten Massenmord, dem schätzungsweise 1,7 Millionen Menschen im Land zum Opfer fielen.

Seit 1981 stellt die Cambodian People’s Party (CPP) die Regierung Kambodschas. Die größte Oppositionspartei CNRP wurde 2017 durch das Oberste Gericht aufgelöst. Bei den Parlamentswahlen vom 29.07.2018 errang die CPP alle Sitze.

Die Menschenrechtslage in Kambodscha wird generell als schwierig dargestellt, unter anderem von Sonderberichterstattern der Vereinten Nationen insbesondere hinsichtlich der Versammlungs- und Meinungsfreiheit sowie der Rechtsstaatlichkeit.

Landminen und Blindgänger aus den Jahren des Bürgerkriegs stellen auch heute noch ein Hindernis für die wirtschaftliche Entwicklung dar. Mit Hilfe der internationalen Gemeinschaft möchte Kambodscha bis 2025 landminenfrei werden.

Weitere Informationen

Kambodscha ist Kooperationsland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Die Förderung der ländlichen Entwicklung, der Aufbau des Gesundheitswesens sowie die Förderung von Demokratie, Zivilgesellschaft und öffentlicher Verwaltung (Good Governance) sind die wichtigsten Themen dieser Partnerschaft. Mehr dazu beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

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